Die Freiheit

Er hat mich gesandt, den Elenden zu predigen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass ihnen geöffnet werde, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn […] Jesaja 61,1-2

Es mag Religionen geben, die Menschen für ihre Zwecke missbrauchen, verheizen. Der Einzelne gilt nichts, nur sein Opfer für die Religion.

Im Evangelium ist das anders. Jesus kam, damit Menschen wieder heil werden, frei werden.

Freiheit kann nicht überschätzt werden. Freiheit gehört zu einem würdevollen menschlichen Leben. Wo aber Zwang, Einschüchterung und Unterdrückung herrschen, kann sich menschliche Würde nicht entfalten. Wo man nur aus Angst und Zwang einer Religion nachfolgt, herrscht die Unfreiheit.

Jesus ist gekommen, um den Gebundenen Freiheit zu bringen.

Solcher religiöser Missbrauch verletzt auch die Fähigkeit zu vertrauen. Wessen Vertrauen schon so enttäuscht wurde, tut sich schwer damit, erneut zu vertrauen. Darum sagt Jesaja, dass der Retter die zerbrochenen Herzen verbinden würde. Er würde das Vertrauen wieder neu möglich machen.

Und zum Schluss: Das sogenannte “gnädige Jahr des Herrn”. Das Evangelium beinhaltet die Gnade. Die Gnade der Vergebung, der Befreiung und der Heilung. Seit Jesus uns das Evangelium brachte, konnte keine Religion etwas Größeres hervorbringen als die Gnade, die er uns im Evangelium brachte.

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