Fall 2: Der Gotteshelm

Konkreter Fall 2 aus besagter Sendung “Abenteuer Forschung” war die Frage um religiöse Phänomene in der Gehirnforschung.

Viele der biblischen Gestalten sind geprägt von Erleuchtungen und Visionen.

Es sollte der Frage nachgegangen werden woher diese kommen könnten bzw. inwieweit sie messbar gemacht werden können.
Als erstes Beispiel wurde das “Wunder von Lourdes” genannt, bei dem die Bäuerin Bernadette eine Erscheinung der Jungfrau Maria gehabt zu haben vorgibt.
Das ist ein ganz schlechtes Beispiel. Denn Bernadette ist keine biblische Gestalt. Auch hat sie kein biblisches Buch verfasst oder sonst eine christliche Lehre.
Es fällt auf, dass in der folgenden Untersuchung von Gehirnregionen und betenden buddhistischen Mönchen und christlichen Nonnen der rein mystische Charakter von Religion in den Vordergrund tritt. Also das rein subjektive Erleben einzelner Personen beim Beten oder Meditieren.
Das wird sogar zugegeben, nachdem der Gotteshelm ausprobiert worden war, der Helm eben der mittels eines elektromagnetischen Feldes bestimmte “religiöse” Gehirnregionen anregen sollte.

Die Frage, ob der Glaube einen Platz im Gehirn hat oder ob Gott wirklich existiert lässt sich so sicher nicht beantworten.

Richtig.
Und:

Na, das war ja klar. Auf der Suche nach Spuren religiöser Erfahrungen im Gehirn erfährt man nichts über Gott aber viel über die untersuchten Menschen. Und dass die religiösen Erfahrungen im Gehirn sich abspielen, das war ja zu erwarten.

So fasst Prof. Lesch die Beobachtung zusammen, dass die Probanten vor allem Erscheinungen hatten, die ihrem Erfahrungshorizont entsprachen.
Richtig. Das war eine der Sternstunden der Sendung. Und dass die Frage nach Gott auf die herkömmliche Weise besser untersucht werden kann: Das Studium der religiösen Schriften.
Eben.
Denn die Schriften der Apostel und Propheten sind das Wesentliche im Glauben, nicht dass manche vielleicht ein Licht gesehen haben. Lichter sehen viele. Da braucht man nur mal eine Dosis LSD. Nein. Der Inhalt der Schriften ist das Wesentliche.
Das Erkennen eines Planes, den Gott mit der Welt und mit jedem Einzelnen verfolgt, der Plan des Heils und der Erlösung. Der Plan, den Gott durch die Jahrhunderte hindurch verfolgt, und der in jeder Schrift der Propheten und Apostel erkennbar ist, egal ob sie 3000 Jahre alt ist, oder 2500 oder 2000 oder ob sie von einem Bauern stammt, einem Heerführer, einem König oder von einem Priester. Und dass sie alle hinweisen auf den einen, den Sohn Gottes, Jesus Christus, und die Erlösung, die er uns gebracht hat.

Wohin sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.

antwortet Petrus, als Jesus ihn fragt, ob die Jünger ihn – Jesus – auch verlassen wollen wie viele andere. Es sind die Worte des Lebens.

Die Wahrheit wird Euch frei machen.

sagt Jesus. Nicht irgendwelche Visionen oder Meditationen oder OOOHMMM Gebete.
Und wer das erkannt hat, der kann ganz nüchtern und bei vollkommen klarem Verstand die Bibel studieren. Und er wird feststellen, dass alles stimmt. Er wird festellen, dass von allen Prophezeiungen der alten Zeit auf Jesus hin alle eingetroffen sind, die im Zusammenhang mit seiner Geburt und seiner Passion auf Erden standen. Und dass selbst heute in unserer Welt Prophezeiungen ständig in Erfüllung gehen – denken wir nur an die Staatengründung Israels und die damit in Zusammenhang stehenden Ergeignisse zum Beispiel. Und ebenso zuverlässig werden auch die anderen Prophezeiungen in Erfüllung gehen, die einem großen Plan folgen: Dem Heilsplan Gottes. Und dieser ist kein Geheimnis, das durch Visionen ergründet werden muss. Dieser ist für jeden offen nachprüfbar. Einfach einmal die Bibel aufschlagen und staunen.
So gesehen ist der Gotteshelm zwar eine interessante Spielerei, für den Inhalt des Evangeliums zumindest aber vollkommen irrelevant.

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