Vom Streben nach Glück

Matthäus 16:26 (Luther Bibel 1545)
Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?

Es sind diese entlarvenden Aussagen, die Jesus macht, die in Mark und Bein, direkt ins Herz treffen. Die mich direkt treffen und ich sofort weiß: Das ist wahr!

Der ganze Kampf um Macht und Geld, der das Leben so vieler, ganzer Zivilisationen prägte und prägt, wird mit einem schlichten Satz in Frage gestellt – so dass es sofort einleuchten muss.

Ja – was habe ich davon reich zu sein, mächtig, bewundert, berühmt, aber depressiv, ruhelos, friedlos, bindungslos? Was?

Ich habe noch niemanden getroffen, der darauf eine andere Antwort wusste als diese: “Nichts habe ich davon.” Und dennoch besteht der größte Teil des Strebens der Menschen mehr dem Gewinnen der Welt – Macht, Reichtung, Bewunderung – als den seelischen Dingen: Friede, Freude, Vergebung, Liebe.

Ist das nicht paradox?

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