Der Herr knickt die Bäume der Umgebung

Wir haben bereits diskutiert, dass Gott einen Rettungsplan für diese Welt hat. Dieser Plan verfolgt verschiedene Ebenen.

Zum ersten appelliert er an den Einzelnen, sein Herz zu öffnen und das Evangelium anzunehmen. Dieses Zeitalter der freiwilligen Nachfolge Jesu dauert seit rund 2000 Jahren an. Es begann mit dem Tod Jesu am Kreuz, der zur Vergebung unserer Sünden starb. Jedoch wird dieses Zeitalter enden. Denn der Herr verfolgt außerdem einen globalen Rettungsplan.

Es macht keinen Sinn an dieser Stelle auf alle Details des zukünftigen Ablaufs einzugehen, da dies den Rahmen an dieser Stelle sprengen würde. Die Bibel gibt uns umfangreiche Informationen über das Kommende, wenn sie auch allerdings keine Zeitpunkte nennt, die vorausberechenbar wären. Die Bibel nennt Zeitpunkte, auch ihre Reihenfolge ist aus der Bibel ersichtlich. Lediglich die Lage der kommenden Zeitpunkte auf den Zeitstrahl ist nicht ersichtlich.

Es lässt sich grob zusammenfassen, was auf uns zukommen wird. Die Welt wird durch einschneidende Ereignisse transformiert. Die allmähliche Entwicklung, die uns dazu verleitet zu denken, alles läuft weiter wie immer, wird durch Ereignisse aus den Angeln gehoben werden. Diese Ereignisse beinhalten Gerichte, die über die Erde gehen werden. Man kann es kurz gesagt so zusammenfassen: Alle, die gottlos leben wollen oder die, die den Namen Gottes für ihre eigenen Zwecke missbrauchen, werden bekommen, was sie schon immer wollten: Eine gottlose Welt. Aus dieser Sicht gesehen können sie sich freuen. Sie sind endlich am Ziel angekommen. Keine Christen werden sie mehr nerven, denn diese werden auf der Erde keinen Einfluss mehr ausüben für eine gewisse Zeit. Der Herr nimmt die Anwesenheit und den Einfluss der Christen von der Erde weg, für eine vorher festgelegte Zeit.

Jedoch wird dann auch deutlich werden, was es bedeutet, in einer vollkommen gottlosen Welt zu leben. Ich bin mir nicht sicher, ob sich viele bewusst sind, was das bedeutet. Ich denke viel stellen es sich als eine Art Paradies vor, in dem sie ohne schlechtes Gewissen tun und lassen können, was sie wollen. Allerdings wird ihnen schnell klar werden, dass auch andere tun und lassen werden, was sie wollen – andere, die mächtiger sind, die rücksichtsloser sind, die gewalttätiger sind. Dies ist die unweigerliche Folge. Natürlich wird man den Verstand nicht ausschalten und in unzivilisierte Zeiten zurückfallen. Man wird versuchen, die Errungenschaften der Zivilisation zu retten oder sogar zu verstärken. Jedoch wird dies dazu führen, dass der Glaube an die Zivilisiertheit des Menschen ausgenutzt werden wird. Es werden Führer aufstehen, die dies tun. Sie versprechen den Menschen Frieden und Wohlstand, aber verfolgen ihre eigene Agenda. Dies ist an sich nichts neues, nur das Maß in dem der Betrug stattfinden wird, wird jede Grenzen sprengen.

Doch alles dies geschieht mit einem Ziel. Das Ziel ist ja die Rettung. Jedenfalls ist die Gewährung einer gottlosen Zivilisation Gottes Plan für die Menschen, die der festen Meinung sind, dass sie dies wollen. Denn dadurch wird ihnen deutlich gemacht, was sie wirklich bekommen. Sie sind dann wirklich ganz auf sich allein gestellt und können vom Himmel her keine Hilfe mehr erwarten bis die vorgegebene Zeit abgelaufen ist. Jeder, der diese Zeit überlebt, kann sich glücklich schätzen, jedoch die Wahrscheinlichkeit ist gering.

Wer es geschafft hat, diese Zeit zu überleben wird eine neue Transformation der Welt erleben. Diese besteht in der sichtbaren Erfüllung uralter Prophezeiungen, die in der Herrschaft des göttlichen Retters und Erlösers – Jesus Christus – besteht. Ich kann jetzt nicht umfassend darauf eingehen. Das, was uns heute als abwegig erscheint, weil wir meinen es wäre besser, wenn die Menschen selbst die Herrschaft ausüben, wird der Menschheit am Ende der Frist der gottlosen Gesellschaft nicht mehr als so abwegig erscheinen, da das Maß dessen, was sie ertragen können und wollen, voll ist. Sie werden froh sein über diese Wende in der Geschichte, die wir uns heute nicht vorstellen können oder wollen. Über diese Zeit ist im Propheten gesagt:

Siehe, ein König wird in Gerechtigkeit regieren; und die Obersten, sie werden nach Recht herrschen. Und jeder wird sein wie ein Bergungsort vor dem Wind und ein Schutz vor dem Wolkenbruch, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines gewaltigen Felsens im lechzenden Land. (Jesaja 32, 1-2, Elberfelder 1985)

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