Die Vergebung der Sünde und der Anfang eines neuen Lebens unter der Herrschaft Gottes

Ich möchte den ersten Schritt von Gottes Rettungsplan erläutern: “Die Vergebung der Sünde und der Anfang eines neuen Lebens unter der Herrschaft Gottes”.
Ich beginne mit einem Bibelvers aus Johannes:

Wer im Dunkeln geht, kann weder Ziel noch Weg erkennen. (Joh 12, 35b)

Natürlich können wir unser Leben irgendwie gestalten, uns durchwursteln, zwischendrin abhängen. Arbeiten um zu essen, essen um zu arbeiten. Aber das ist ja kein Ziel, kein Sinn. Und der reine Existenzialismus “Hauptsache mit geht es gut” – hat nichts mit Sinn und Ziel zu tun. Diese Weltgeschichte hat einen Sinn und sie hat ein Ziel, ebenso wie Dein und mein Leben. Alleine wir können es nicht erkennen, solange wir in der Dunkelheit leben.

Die Dunkelheit ist die Sünde, die Rebellion gegen Gott, unsere Feindschaft gegen ihn. Wir wollen gar nicht wissen, was er mit uns vorhat, das ist das Problem. Wir könnten es schon wissen, doch wir wollen nicht. Unser Sinn ist vernebelt vom Konsum der Ausschweifungen oder unser Herz ist selbstgerecht erhaben in der irrigen Meinung, dass wir ja nicht so schlecht sind wie “diese”. Beides ist Sünde und wenn ich die Wahl hätte, welches die schlimmere Sünde ist, dann würde ich mich für das Zweite entscheiden.

Doch es kommt ein Tag, an dem ich mich entscheiden muss. Will ich so weiterleben? Oder höre ich die Stimme Gottes, die mich ruft – ruft zur Versöhnung mit ihm. Unerwartet kommt dieser Tag, etwas spricht mich an, etwas, das nicht mehr weggeht. Ich weiß: So kann es nicht weitergehen. Auf einmal sehe ich die Torheit meines Lebens vor mir. Ich versuche es zu unterdrücken, wegzuwischen, bin fest entschlossen, die Kontrolle nicht zu verlieren. Aber meine Weisheit, die mir immer geholfen hat, hilft mir in diesem Moment nicht mehr.

Doch vielleicht öffne ich mein Herz für Jesus, der wie ich jetzt weiß, nicht nur eine Gestalt der Geschichte ist, sondern lebt und seine reale Gegenwart mein Herz erfüllen möchte.

Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen, und er mit mir. (Offb 3, 20, Elberfelder 1985)

Ich weiss, jetzt ist der Tag gekommen. Darum heißt es auch:

Heute, wenn Ihr seine Stimme hört, verhärtet Euer Herz nicht. (Hebräer 3,7b-8a)

Ich bete: “Jesus, vergib’ meine Sünde. Nimm’ mich wieder an. Ich will Dein Sohn, Deine Tochter sein.” und “Danke, dass Du meine Sünden vergeben hast, dass Du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist.”

Denn das ist es, was das Evangelium bezeugt. Es gibt keinen anderen Weg.

Und so enden die Jahre, die Jahre der Träume, die ich auf Sand gebaut habe. Ich weiß, dass ich nun erleichtert bin von der Last, die mich Jahre gedrückt hat, dass alle Sündenlast vergeben ist. Neu – vollkommen neu ist das Leben.

Vielleicht fühle ich mich schwach und gleichzeitig stark. An diesem Tag, an dem ich die Hand des Meisters ergriff – die Hand Jesu.

Dies ist eine Sache zwischen mir und Gott.

Wie konnte ich so blind sein, durch das Leben zu hetzen und niemals diesen Felsen zu finden, der meinem Leben die richtige Grundlage verleiht? Aber ich weiss, so wie ich heute Jesus anrufe, wird mein Leben nicht mehr das selbe sein – nicht mehr das Leben, das es einmal war.

Und dies ist der erste Schritt in Gottes Rettungsplan.

so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; (Joh 1, 12, Elberfelder 1985)

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