I’m the Great Pretender

Dieser Song hat mich schon immer fasziniert. Er bringt auf den Punkt, wo viele Menschen in ihrem Leben stehen. Und ich habe ja schon vieles geschrieben über Die Heuchler in der Theorie und in der Praxis.

Ob Freddy Mercury den Song auf religiöse Weise interpretiert? Da bin ich ganz sicher. Die Himmelstreppe, der Engel – klare Zeichen dafür. Doch ich glaube das ist nicht die wichtigste Frage. Natürlich kann man sagen, ach – da geht es nur um die Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau – beziehungsweise um eine beendete Beziehung und um den Mann, der so tut als sei alles Bestens.

So tun als sei alles Bestens.

Im Beruf, in der Familie, in der Kirche, in der Politik, unter Freunden, beim Imam – alles Bestens. Alles unter Kontrolle. Mensch – muss das anstrengend sein!

Gleichzeitig aber das sichere Gefühl, das nicht weichen will, allein zu sein. Verlassen. Verlassen von wem?

Verlassen von Gott.

Ich bin im Beruf spitze – doch ohne Gott. Ich habe eine nette Familie. Ohne Gott. Ich gehe vielleicht zur Kirche oder zur Moschee. Doch ohne Gott. Ich betreibe Politik, kämpfe gegen meine politischen Gegner – doch ohne Gott.

Alles Bestens.

“Adrift in a world of my own.” – “Dahintreibend in meiner eigenen Welt”

In meiner Welt, die ich um mich herum aufgebaut habe, und ich setze alles daran, sie unter Kontrolle zu behalten. Aber doch treibe ich nur dahin – irgendwie. Eine Scheinwelt. Eine Welt, die nicht der Realität entspricht.

Wie lange soll das noch so weitergehen?

Es gibt einen Moment der Wahrheit. Einen Moment, an dem die Wahl fallen muss, ehrlich zu werden vor Gott. DAS ist der Moment, den Gott fordert. Jeder einzelne Mensch braucht diesen Moment. Und Gott ist kein Unmensch. :-) Er kann damit umgehen, wenn ich ehrlich bin. Dazu ist er gekommen – in Jesus Christus. Um mir ehrlich zu begegnen. Das gilt für jeden Menschen, egal ob er Atheist oder Agnostiker ist, ob er Muslim oder ob er Christ ist. Oder wenn er noch nicht darüber nachgedacht hat, was er eigentlich ist. Gott will Ehrlichkeit. Das ist der Moment, an dem Gott eingreifen kann und das Herz erneuern kann. Denn das ist Gottes Plan.

Doch seien wir realistisch. Da gibt es viele, die das nicht tun werden – ehrlich zu werden vor Gott. Nein – im Gegenteil. Sie hören die Botschaft, aber ihr Herz wird noch härter. Die Bibel ist voll von diesen Menschen. Der Pharao, der sein Herz gegen Mose verschließt. Die Könige, die nicht auf die Propheten hören, sondern sie mundtot – und auch richtig tot – machen. Oder die Religionsführer, die Jesus, den Sohn Gottes – kreuzigen. Und inzwischen gibt es noch weitere, die hinzugekommen sind. Theologen, die sich Christen nennen, aber Jesus Christus verleugnen. Kirchenführer, die ihre Macht lieben, aber nicht Jesus Christus. Religionen, die dagegen kämpfen, dass das Evangelium verkündigt wird. Und vereinigte Humanisten und Atheisten, die einen Kulturkampf gegen das Evangelium führen.

Dies ist so.

Sie werden weiterhin versuchen, den menschlichen oder den religiösen Schein aufrecht zu erhalten. Und sie werden weiterhin versuchen so zu tun, als sei alles Bestens. Doch unter der Oberfläche dieser Scheinwelt breiten sich ganz abscheuliche Widerlichkeiten aus. Die jeden schockieren, der sie hört, wenn sie dann in die Medien gelangen. Und dies betrifft bei weitem nicht NUR die römisch katholische Kirche.

Gott lässt dies zu. Warum? Fragen manche zu Recht. Und die Antwort ist: Noch eine Weile – aber nicht grenzenlos. Denn Gott hat noch weitere Maßnahmen in seinem Rettungsplan vorgesehen, die auch dem Hartherzigen zeigen werden, dass Gottes Geduld zwar lang ist, aber nicht endlos. Dazu in weiteren Artikeln mehr.

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