Irgendwas, das bleibt

Silbermond stellt mal wieder die richtigen Fragen.

Sag mir, dass dieser Ort hier sicher ist,
und alles Gute steht hier still.
Und dass das Wort, das du mir heute gibst,
morgen noch genauso gilt.
Diese Welt ist schnell
und hat verlernt, beständig zu sein.
Denn Versuchungen setzen ihre Frist.
Doch bitte schwör, dass wenn ich wiederkomm,
alles noch beim Alten ist.

Gib mir ‘n kleines bisschen Sicherheit,
in einer Welt, in der nichts sicher scheint.
Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas das bleibt.
Gib mir einfach nur ‘n bisschen Halt,
und wieg mich einfach nur in Sicherheit.
Hol mich aus dieser schnellen Zeit,
nimm mir ein bisschen Geschwindigkeit.
Gib mir was, irgendwas, das bleibt.

Auch wenn die Welt den Verstand verliert,
das hier bleibt unberührt.
Nichts passiert.

Gib mir ‘n kleines bisschen Sicherheit,
in einer Welt in der nichts sicher scheint.
Gib mir in dieser schnellen Zeit, irgendwas das bleibt.
Gib mir einfach nur ‘n bisschen Halt,
und wieg mich einfach nur in Sicherheit.
Hol mich aus dieser schnellen Zeit,
nimm mir ein bisschen Geschwindigkeit.
Gib mir was, irgendwas, das bleibt.

Quelle: http://lyrics.wikia.com/

Es gibt natürlich auch die, die kein Bedürfnis danach verspüren, weil sie meinen, ihr Leben sei sicher aufgebaut. Doch es ist gut, die Grundlage zu überprüfen, bevor sie ins Wanken gerät, nicht erst, wenn es so weit ist.

Denn wer ist Gott außer dem HERRN? Und wer ist ein Fels als nur unser Gott? (Ps 18, 32, Elberfelder 1985)

Diese Frage steht im Raum. Wer oder was – und diese Frage ist durchaus ernst gemeint – kann die Grundlage und Sicherheit geben, die Gott gibt? Bei genauem Nachdenken kann man da schon ins Grübeln kommen.

Aber es gibt auch die anderen, die erkannt haben, dass sie diese Sicherheit suchen. Wie Silbermond eben – und alle, die ihren Song erfolgreich machten. Das können so wenige nicht sein. Und davon gibt es wieder jene, die die Entscheidung getroffen haben, Jesus nachzufolgen – zu diesen gehöre auch ich.

Als Jesus wegen seine schwer verdaulichen Reden von vielen Menschen verlassen wurde, trug sich dies zu:

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen?

Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens;

und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.

(Joh 6, 67-69, Elberfelder 1985)

Petrus wusste, warum er bei Jesus blieb. Er wusste, dass die Worte Jesu von ewigem Bestand sind. Diese Erkenntnis war für den einfachen Fischer so lebensprägend, dass die nachfolgende Wirkung dieser Entscheidung die Welt mehr geprägt hat, als alle Schriftgelehrten jener Zeit.

So ist es auch heute mit jedem, der Jesus gefunden hat. Jesus selbst beschreibt es so:

Das Reich der Himmel gleicht einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.

Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte; als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

(Mt 13, 44-46, Elberfelder 1985)

Das Leben mit Jesus ist so kostbar, wie dieser Schatz oder wie diese eine Perle, für die es sich lohnt alles andere aufzugeben.

Dies ist das Wesen der Jesusnachfolge. Es ist offensichtlich, dass die Freude über den Gewinn des Schatzes oder der Perle den vermeintlichen Verlust des – hier bildlich gemeinten – Verkaufens bei weitem übersteigt.

Und doch sind die Worte des ewigen Lebens, die Jesus spricht, noch unvergänglicher als ein Schatz oder eine Perle.

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. (Mt 24, 35, Elberfelder 1985)

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. (Mk 13, 31, Elberfelder 1985)

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. (Lk 21, 33, Elberfelder 1985)

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