Der Friedefürst kommt wirklich

Wie als Bestätigung über das, was ich gestern geschrieben habe über den Friedefürsten lese ich heute in der Morgenandacht (Winrich Scheffbuch: Wer Jesus hat, hat das Leben – Andachten für jeden Tag – 10. Dezember) in etwa das, was ich gestern geschrieben habe. (Und ich habe nicht geschmult..).

In Jesaja 2 heißt es:

4 Gott selbst schlichtet den Streit zwischen den Völkern, und unter den Nationen spricht er Recht. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern. Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen.

Und ebenso wie ich gestern kritisiert Winrich Scheffbuch die Hybris der Uno. Denn diese hat ein Standbild aufgerichtet, in der ein Mann Schwerter zu Pflugscharen schmiedet. Das ist eine Bestätigung der Frechheit von gestern, in der die Uno sich anmaßt, das Zeitalter des Millennium einzuläuten. Als Ergänzung zu gestern sei gesagt, dass ich sehr wohl weiß, dass Millennium auch “Jahrtausend” heißen kann und dass die Uno den Jahrtausendwechsel zum Anlass genommen hat, ihre Millenniumsziele festzusetzen. Man kann es also für einen Zufall halten, dass das theologische Millennium und der kalendarische Jahrtausendwechel den gleichen Begriff verwenden und man kann sagen: Die Uno meint nur den Jahrtausendwechsel und nichts sonst.

Spätestens indem wir uns aber vor Augen führen, dass die Uno schon lange den Begriff “Schwerter zu Pflugscharen” für sich in Anspruch genommen hat (siehe Standbild) der auch aus der Bibel kommt (Jesaja 2 und auch Micha 4) und das messianische Reich beschreibt, ist es vollkommen abwegig noch an einen Zufall zu glauben. Die Uno glaubt tatsächlich den Frieden herbeiführen zu können, der aber erst im messianischen Reich eintreten wird. Und nimmt für sich in Anspruch Erfüller dieser biblischen Verheißungen zu sein.

Welch ein großer Fehler!

Aber es steht doch eine gute Absicht dahinter – sagen manche. Nein – das tut es nicht. Sonst würden sie dem Herrn den Weg vorbereiten, damit er schneller kommen kann. Das aber genau tun sie nicht. Sie versuchen es sogar zu verhindern, indem sie die Ausbreitung des Evangeliums in aller Welt durch eine heuchlerische Menschenrechtspolitik behindern – so dass 100 Millionen Christen von Verfolgung bedroht sind. Außerdem legen sie Israel jeden Stein in den Weg, den sie nur können. Genau das würden sie nicht tun, würden sie wirklich dem Herrn den Weg vorbereiten.

Ich schließe mit einem kurzen Gedicht aus der heutigen Andacht:

O mächtiger Herrscher ohne Heere,
gewaltiger Kämpfer ohne Speere,
o Friedensfürst von großer Macht!
Es wollen Dir der Erde Herren
den Weg zu deinem Thron versperren,
doch Du gewinnst ihn ohne Schlacht.

Nie beschrieb dieses Gedicht die aktuelle Weltlage besser als heute.

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