Der Friedefürst – Keine Kuschelbotschaft

Mit 91% Zustimmung für Präsident Obama in Deutschland sollte man meinen der Friedefürst aus Jesaja 9 sei bereits erschienen. Einen Friedensnobelpreis hat er ja auch schon.

5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
6 Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun.

Nun, um die Euphorie ein wenig zu bremsen müssen wir festhalten dass von Frieden reden und wirklich Frieden schaffen schon ein kleiner Unterschied ist. Wer ist dafür wirklich kompetent und was muss wirklich geschehen, um Frieden zu erreichen?

Ich bin es leid, die einlullenden Versprechungen der großen Führer unserer Welt zu hören und zu wissen: Sie werden es nicht einlösen können.

Selbst die scheinbar edelsten Bemühungen um Frieden und Gerechtigkeit, wie zum Beispiel die Millenniumsziele der Uno kranken daran, dass sie nicht wirklich aufrichtig sind. Das kann man im Fall der Millenniumsziele der Uno daran erkennen, dass die Rettung der Ungeborenen im Mutterleib die Jahr für Jahr durch Abtreibungen sterben es nicht in den Katalog der Ziele geschafft hat. Naja – die Ungeborenen haben eben keine Wählerstimme und keine Lobby und sind darum auch kein wichtiger Faktor in der Sicherung der Macht der Politiker, die das Paradies versprechen, wenn wir ihnen folgen. Wahre Gerechtigkeit und wahrer Frieden sieht anders aus. Zumal wenn wir bedenken dass ein großer Teil der in der Uno organisierten Staaten Diktaturen sind, die die Menschenrechte mit Füßen treten.

Allein die Formulierung “Millenniumsziele” ist frech. Millennium, was ist das? Das Millennium ist eigentlich ein theologischer Begriff für einen Zeitraum von 1000 Jahren, in denen der Messias Jesus Christus in Jerusalem auf den Thron Davids regieren wird, und die Welt eine nie dagewesene Periode des Friedens und des Wohlstands erleben wird. Die Uno meint wohl, der Friedensfürst Jesus kann sich sein Kommen sparen, das Millennium wurde auf Uno-Beschluss hin vorverlegt. Das ist eben die Hybris – die Selbstüberschätzung – der jetzt Herrschenden. Und das Traurige dabei ist, dass selbst viele Christen darin nicht mehr das Antichristliche erkennen, das es tatsächlich ist. Denn “Anti” heißt nicht nur “Gegen” sondern auch “Anstatt” oder “Anstelle von”.

Zudem glauben viele Menschen oder auch manche Christen, wenn die Bibel vom Friedensreich oder Friedensfürsten redet, dann meint die Bibel damit etwas symbolisches. Doch die Bibel meint damit etwas ganz wirkliches, etwas, das sich ganz real in der Geschichte manifestieren wird. Wenn der Friedefürst seine Herrschaft antritt, dann müssen andere ihre Herrschaft abtreten. Herrscher, Staatsbeamte, Militärs, Verwalter, alle diese werden von einem Tag auf den anderen entlassen werden und ihre Privilegien verlieren. So wird die Zukunft faktisch aussehen. Es ist ganz natürlich, dass die Mächtigen kein Interesse daran haben, jenen Zustand zu erreichen.

Ein gerechter Herrscher

1 Eines Tages wird ein gerechter König regieren. Auch seine obersten Beamten werden sich an das Recht halten.

2 Jeder von ihnen wird für das Volk sein wie ein windgeschützter Ort im Sturm, wie ein Schutzdach beim Wolkenbruch, wie ein sprudelnder Bach in der Steppe, wie der kühle Schatten eines hohen Felsens in glühend heißer Wüste.
3 Dann wird keiner mehr verblendet sein; alle sehen wieder klar und hören aufmerksam hin.
4 Hitzköpfe lernen, überlegt und einsichtsvoll zu handeln, und selbst Menschen, denen das Reden schwer fiel, können dann fließend und deutlich sprechen.
5 Ein unverbesserlicher Dummkopf wird dann nicht mehr vornehm genannt, kein Betrüger wird mehr als ehrlich hingestellt.
6 Denn ein gottloser Mensch wird immer Schlechtes reden. Er will nur Unheil anrichten und schreckt vor keiner Grausamkeit zurück. Was er über den Herrn sagt, ist verkehrt und führt andere in die Irre. Den Hungrigen gibt er nichts zu essen, und Durstige lässt er nicht trinken.
7 Auch der Betrüger hat nichts als üble Machenschaften im Sinn: Er schmiedet hinterlistige Pläne, um die Armen mit falschen Aussagen zugrunde zu richten, selbst wenn diese im Recht sind.
8 Ein ehrlicher Mensch dagegen ist auf das Gute bedacht und setzt sich dafür ein, dass die Wahrheit siegt.

Interessant ist auch, dass der Friedefürst in Jerusalem auf den Thron Davids steigen wird. Jerusalem – Israel – welches Land und welche Stadt erregt die Gemüter der Medien und der Mächtigen mehr?  Könnte es sein, dass ein großer Teil der sich gegenwärtig ausbreitenden harschen Kritik an Israel auch darauf zurückzuführen ist, dass die Mächtigen unwillkürlich verstehen, dass in Jerusalem die Zukunft der Welt entschieden wird?

Wir sehen also die Botschaft vom Friedefürst ist keine Schneeflocken-Weihnachts-Kuschel Botschaft, sondern eine klare Ansage an die Mächtigen dieser Welt: Gottes Plan wird umgesetzt werden: Ob Ihr wollt oder nicht. Gott ist immer in der Mehrheit. Und Ihr werdet es dann sein, die vor Gericht erscheinen müssen.

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