Diese verdammte Nacht?

Lesenswert ist Sybille Bergs Artikel “In dieser verdammten Nacht“. Sie schreibt:

Gleich ist Heiligabend. Was für ein altes Wort, eines, das es gar nicht mehr geben sollte, es gibt doch so wenig, was heilig ist. Dieser Abend vielleicht schon. Dieser miese Abend.

Der Zauber von Weihnachten ist definitiv nichts vom Menschen gemachtes. Wenn sogar knochenharte Atheistinnen wie Sybille Berg dieser Nacht einen Zauber abgewinnen müssen, dann wissen wir: Hier waren nicht Menschen am Werk. (By the way: Mir ist eine knochenharte Atheistin lieber als die vielen inkonsequent lebenden Traditions”christen” – deren religiöses Leben die gleiche Konsistenz hat wie einen Pudding, den man versucht an die Wand zu nageln. Denn diese denken wenigstens über ihr Leben nach – und somit besteht noch Hoffnung, was man von jenen nicht behaupten kann.)

Es gab kein Politbüro das gesagt hat: So – feiert! Schenkt Euch was! Seid fröhlich! Es gibt kein Gesetz, das Weihnachtssterne und Spekulatius befielt. Natürlich gibt es viele Trittbrettfahrer – viele Händler, Geldwechsler und Gewinnler des Zaubers. Niemand wird gezwungen in die Kirche zu gehen um “Oh Du fröhliche” zu singen. Natürlich – Menschen vor uns haben den Weg freigemacht für zwei gesetzliche Feiertage – aber das erklärt nicht Weihnachten. Der Tag der Arbeit ist auch ein gesetzlicher Feiertag – aber versprüht er Zauber?

Woher kommt der Zauber von Weihnachten?

Ich sag`s mal so: Für Christen ist der Zauber von Weihnachten nichts Besonders – weil der Friede Gottes das ganze Jahr über in unserem Herzen wohnt. Unsere Suche ist zu Ende. Wir sind angekommen. Unsere Heimat ist Jesus Christus.

Natürlich brennt auch uns der Weihnachtsbraten an, misslingen Geschenke, gibt es Stress und auch Streit. Aber was ist schon dabei? Versöhnung, Vergebung – und das Wissen, dass Gott uns angenommen hat. Das lässt unsere Weihnachtsfreude heller strahlen als die Lichter am Baum.

Heilig – das bedeutet eine Freude, die allen Widerwärtigkeiten zum Trotz in unseren Herzen wohnt, weil der Ewige uns diese Botschaft seines Friedens gesandt hat: Seinen Sohn.

Natürlich – Frau Berg hält dies für ein Märchen. Warum nur – das wird ihr Geheimnis bleiben. Vielleicht – und hoffentlich – auch nur vorerst. Es besteht noch Hoffnung.

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