Friede wie Gott ihn sich vorstellt

In den letzten Posts bin ich auf den Irrweg eingegangen, den die Speyerer Kirchenfürsten in Bezug auf den Frieden eingeschlagen haben. Heißt das, dass ich keinen Frieden befürworte? Denn so wird es ja gerne dargestellt, wenn ehrlich meinende Menschen protestieren, weil dieser falsche Weg eingeschlagen wurde. Ein paar wackere Demonstranten standen gegenüber der Kirche um ihrem Unmut darüber Ausdruck zu verleihen, dass der islamische Imam freie Hand bekommt. Was wurde diesen Demonstranten an den Kopf geworfen?

Sie haben ja keinen Friedenswillen!

Und als die tapfere Heidi während des “Allahu Akbar” Rufes aufstand und protestierte und zu unserer Ehrenrettung rief:

Hier stehe ich ich kann nicht anders!

da sagten einige Konzertbesucher empört:

Aber es ist doch ein Friedenskonzert!

Das beides ist ebenso intelligent wie einen Leuchtturmwärter zu beschuldigen, dass er den Weg für das Schiff nicht frei macht. Was er doch will ist, das Schiff vor dem Schiffbruch zu bewahren.

Natürlich ist der Friede erstrebenswert. Die Frage ist doch auf welchem Weg?

Man kann nicht durch Geschwindigkeit die fehlende Richtung korrigieren.

Gottes Plan für den Frieden steht bereits fest:

5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. 6 Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit [Jesaja 9]

Der Friede kommt durch den Friedefürst, durch Jesus Christus auf dem Thron Davids. Ist der Friede auf andere Weise zu finden als durch den Friedefürst Jesus? Nein! Suchen die Speyerer Kirchenfürsten den Frieden auf anderen Wegen? Ja! Irren sie auf diese Weise? Ja!

Überall dort, wo wir Jesus Christus Herr sein lassen, sei es im eigenen Leben, in der eigenen Familie, in der eigenen Gemeinde, dort kehrt Frieden ein. Doch ein umfassender Friede im Hier und Jetzt ist nicht verheißen, da Jesus noch nicht den Thron Davids bestiegen hat. Dies wird erst geschehen, nachdem noch einige wichtige weltgeschichtliche Ereignisse erfolgt sind, über deren Ablauf im Detail an dieser Stelle nicht berichtet werden kann. Die Bibel gibt darüber aber umfassend Auskunft. Jedenfalls endet Gottes Rettungsplan mit Jesus auf dem Thron Davids in Jerusalem – und dann wird der Friede in der ganzen Welt umfassend sein.

Es mag sein, dass diese Tatsache den Verständnishorizont des durchschnittlichen Speyerer Gutmenschen übersteigt. Naivität kann auch selbstverschuldet sein. Aber es ist nie zu spät, die Bibel aufzuschlagen und danach zu forschen, was das Wort Gottes dazu sagt. Denn hier findet sich sehr deutlich und sehr zuverlässig Auskunft über Gottes Weg zum Frieden: Jesus Christus.

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