Transformationstheologie

Römer 12,2 Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt. (HFA)

Es stört mich was. Es fehlt mir was.

Es wird so viel von Transformation geredet – Transformation der Gesellschaft damit Gottes Reich Wirklichkeit wird.

Klingt sehr christlich.

Überzeugt mich aber nicht.

Denn im gleichen Maß in dem über Transformation der Gesellschaft gesprochen wird, wird über die Akzeptanz von diesem und jenem gesprochen. Es wird gesagt:

Jesus akzeptiert jeden Menschen.

Klingt auch sehr christlich.

Überzeugt mich aber auch nicht so richtig.

Kurz gesagt konzentriert sich diese Lehre darauf, das Übel in gesellschaftlichen Strukturen zu überwinden, wobei jeder Mensch weiterhin so lebt, wie er immer lebt, weiterhin so denkt wie er immer denkt.

Die Wahrheit, die die Bibel lehrt, ist aber nun mal leider eine andere.

Jesus nimmt jeden Menschen an, der zu ihm kommt, um ihm nachzufolgen. Das stimmt. Und Jesus möchte eine Transformation – auch das stimmt.

Seien wir ehrlich. Wenn wir anfangen Jesus nachzufolgen, fangen wir mit unserem Leben nicht bei 0 an. Wir haben schon die Maßstäbe dieser Welt verinnerlicht bis zu diesem Zeitpunkt. “diese Welt” – ein Gegensatz zu Gott.

Zur vollständigen Botschaft der Erlösung gehört auch, dass es ein “sondern” gibt. Ein Abstand nehmen von Denkweisen, die in “dieser Welt” der Trend sind. “Zeitgemäß”, “modern”, “aufgeklärt”, Vokabeln die deutlich darauf hinweisen, wie diese Welt denkt.

Nein!

Zur Botschaft der Erlösung gehört, dass eine Transformation stattfindet. Eine Transformation des Denkens. Die “Gesellschaft” wird hierbei nicht erwähnt. Unser GANZES Denken muss neu ausgerichtet werden. Wenn wir das nicht verstehen, dann verstehen wir nicht, wie tiefgreifend die Gottentfremdung ist, in der wir uns befunden haben und “diese Welt” sich befindet.

Die Priorität liegt in der wahren Botschaft des Evangeliums also NICHT in einer gesellschaftlichen Transformation, sondern in einer Transformation der Gesinnung derer die ihm nachfolgen. Und damit gewinnen wir einen Abstand von “dieser Welt” – zumindest im Denken und in den Maßstäben unseres Denkens, in unseren Werten. Was jetzt “zeitgemäß” ist, ist für uns nicht mehr relevant. Relevant ist allein, was Gottes Wille ist. Es wäre ziemlich absurd zu denken, dass Gott es irgendwie nötig hat mit der Zeit zu gehen.

Sprüche 4,23 Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben! (HFA)

2. Korinther 7,1 Meine lieben Freunde! All dies hat uns Gott versprochen. Darum wollen wir uns von allem trennen, was uns verunreinigt – sei es in unseren Gedanken oder in unserem Verhalten. In Ehrfurcht vor Gott wollen wir immer mehr so leben, wie es ihm gefällt. (HFA)

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